Wandern 3F Special – Stubaier Alpen 23.-25.08.2025

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Fortgeschrittenentour 3F im Stubaital 2025.

Von den 10 reservierten Hüttenplätzen hatte ich im Vorfeld schon 5 absagen müssen und so wurde es am Anreisetag nochmal eine Person weniger. Manchmal soll’s einfach so sein.
Wir trafen uns also zu viert in Sölden am Abend des 22.08.2025, wo ich uns eine Unterkunft gebucht hatte. Andy und ich waren zuvor im Ötztal schon unterwegs, Elke und Andi kamen dann gegen 21 Uhr auch an von zu Hause aus. Sie brachten noch etwas kühles Bier mit, das wir gemeinsam auf unserem Zimmer tranken und dort quatschen konnten.


23.08.2025

Um dreiviertel 9 starteten wir nach gemütlichem Frühstücksbuffet mit den Autos nach Gries bei Längenfeld. Der angedachte Parkplatz hatte nur noch einen Platz frei, so mußten wir gleich etwas improvisieren, was gut geklappt hat. Das Anrufsammeltaxi fuhr uns nach Längenfeld, von wo aus wir losliefen in Richtung Schweinfurter Hütte (2028m). Es ging steil hinauf und steil bergab, bevor wir langsam aufsteigend auf der Jausenstation Larstighof pausierten, um etwas zu trinken. War’s noch etwas wolkig heute, so dennoch trocken, und trocken kamen wir auch an gegen 16.30 Uhr bei der Hütte. Das Einchecken war schnell gemacht, ebenso das Lager beziehen.

Neben unserem Tisch waren in beide Richtungen recht aufgeschlossene Gruppen. So war es hier sehr unterhaltsam und fast ein bißchen schade, um 10 Uhr schlafen gehen zu müssen.


24.08.2025

Bei 3 Grad ging es für uns gegen 8 Uhr los – das war schon frostig. Der Weg zog sich langsam ansteigend zunächst recht schattig kalt bergauf bis wir endlich die Sonnenstrahlen erreichten. Dennoch wunderschön unterhalb des Zwieselbacher und Gleirschr Roßkogels, die ich vor 4 Jahren ab der Pforzheimer Hütte auf der anderen Seite überschritten hatte mit einer DAV Tour.
Irgendwann wurde es gebirgiger und alpiner. Es war eine wunderschöne Strecke zum Zwieselbachjoch auf 2868m. Wir machten zwischendrin Pause und auch oben am Joch, wo es zwar zog, aber schön sonnig war. Die Wildspitze sahen wir nun von Nord-Osten und viele Gletscher.

Gegen 12 Uhr machten wir uns zum Abstieg auf und wanderten erst sehr steil, dann angenehm durch tolle Landschaften zur Winnebachseehütte, auf der wir unsere letzte Hüttennacht verbringen sollten. Die Hütte ist wunderschön gelegen an einem See, dahinter ein Wasserfall – hier kann man es aushalten.
Wir checkten ein, der Hüttenwirt gleich sehr aufgeschlossen. Wir tranken etwas und saßen zugig im Wind auf der Terrasse, aber bei Sonne. Den Gänsekragen (Gipfel) nahmen wir uns für den nächsten Tag vor und stiegen so nur noch zum Ernst Riml Spitz auf auf 2507m.

Der Abend begonnen im Nebenzimmer endete dann mit der einen Gruppe vom Vorabend recht feuchtfröhlich. Selbst der Hüttenwirt gesellte sich noch zu uns und gab eine Runde Schnaps aus. Erst um 11 Uhr gingen wir alle schlafen. Es war sehr schön hier!


25.08.2025

Früh alle fit und bereit zum Frühstück. Wir verabschiedeten uns von unseren Hüttenfreunden der letzten beiden Tage, die in die andere Richtung weitergehen würden, und gingen zu viert los in Richtung Gänsekragen. Hatten wir erfahren, daß durch eine Moräne der Weg teilweise versperrt oder schwierig werden würde, so probierten wir es einfach. Der Morgen war vom Sonnenlicht durchtränkt und richtig schön. Angekommen bei dem Moränenabgang gingen wir noch ein Stück weiter, aber dann ging’s für jemanden von uns nicht weiter. Zu dritt war der Gipfel für uns nicht essentiell, so entschied ich, daß wir alle umkehren. Wir gingen zurück und saßen noch etwas auf einer Bank über der Winnebachseehütte in der Morgensonne, bevor wir alle zusammen abstiegen und lustig plaudern konnten.

Elke und Andi fuhren weiter nach Südtirol, um dort weiter Urlaub zu machen, Andy und ich fuhren heim, da morgen wieder die Arbeit rufen würde. Eine weitere angenehme 3F Tour in kleiner Gruppe war somit zuende gegangen.

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