Frankenwald Wandermarathon von Geroldsgrün aus aus – 41,75km – 28.05.2022

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Gut, dann eben zum zweiten Mal den Marathon wandern. Ausgemacht wurde ganz spontan, wieder ohne Ticket, 2 Tage vorher – so kann’s eigentlich nur gut werden, oder???
Der Start für mich war diesmal äußerst uncool. 6.45 Uhr war Treffpunkt in Untersteinach ausgemacht und um 6.30 Uhr klingelte mein Telefon – Simone stand vor der Tür, um mich zu holen. Leider stand ich nicht wie geplant hinter der Tür, um ins Auto zu springen, sondern lag noch im Bett – ich hatte verschlafen. Mein 2-maliger Versuch, ihr zu sagen, daß sie ohne mich fahren soll, blieb vergebens – ich mußte mit. Na gut, nachsagen lasse ich mir dann auch nichts, und so ging alles rasend schnell. In Untersteinach waren wir 18 Min. zu spät, aber immernoch gut in der Zeit.
Nicoles Kommentar im Auto „das letzte Mal als ich verschlafen habe zu einer Wanderung wurde es ein beschissener Tag“ ließ uns alle mal lachen, aber hat mich nicht sonderlich irritiert. Sind ja nur paar 40km hab‘ ich mir gedacht oder so ähnlich. Na gut, ich hatte wohl schon bessere Starts in den Tag gehabt.
Diesmal waren wir zu fünft unterwegs, was ja auch nur ankurbelt irgendwie.

Der eigentliche Startpunkt lag in Silberstein. Wir hatten uns entschieden, in Geroldsgrün loszulaufen, 4km Vorsprung, und starteten trotz meines Aussetzers noch eine Viertel Stunde vor der eigentlichen Startzeit – damit hatten wir Vorsprung.
Wie beim ersten Mal waren wir natürlich Selbstversorger.
Ziemlich bald nach dem Start schon erwies sich, daß Lissy und ich etwas schneller als die anderen drei unterwegs waren. Dazu kam, daß der Wind teils eisig pfiff und wir beide froren, was uns antrieb, immer schneller zu werden. So trennten wir uns dann und liefen zu zweit weiter, was denke ich völlig in Ordnung war. 5-10 Minuten blieben wir so ca. in der Hälfte der Strecke mal stehen, um was zu essen, ansonsten nur auf den Beinen mit aber genug Zeit auch zum Bilder machen.

So waren wir nach 8h 12min am Ziel mit ca. 1180hm in den Beinen und eigentlich auch nicht völlig am Ende. Überholt hatte uns vom großen Feld niemand. Da wir beim Auto nicht viel tun konnten, gingen wir eine Runde, besorgten im Ort ein Zielbier für alle und warteten noch ein bißchen.

Alle haben durchgehalten, alle kamen freudestrahlend an – ich freu‘ mich riesig, ein Teil dieser tollen Gruppe zu sein!!
Bin gespannt, was wir noch alles in dieser Form zusammen angehen werden – es war ein toller Tag!!

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